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Pressemitteilung vom 5.3.2020

Gleichberechtigung – nicht gleich, sondern sofort!

Zum Internationalen Frauentag am 8. März erklärt SoVD-Landesfrauensprecherin Ute Dreyer: 

„Die Forderung nach Gleichberechtigung wird in Deutschland gerne heruntergespielt – oft im Vergleich mit Ländern, in denen Frauen systematisch unterdrückt werden. Nicht wählen oder ohne Erlaubnis des Mannes arbeiten zu dürfen, kein eigenes Bankkonto zu haben –das gehört hierzulande der Vergangenheit an. Zum Glück! Doch dafür mussten wir einen langen Weg zurücklegen. Hartnäckig erstritten wir Frauen uns heutige Rechte. Auch im SoVD, früher Reichsbund, organisieren wir uns seit über 100 Jahren im Kampf für unser gemeinsames Anliegen. Uns ist wichtig: Wir kämpfen nicht um ‚Sonderrechte‘ für Frauen, sondern um das ‚Menschenrecht‘ der Gleichberechtigung unter den Geschlechtern!

Aktuelle Schieflagen gibt es noch genug: Immer noch tragen Frauen überwiegend die Hauptlast bei Kindererziehung und Pflege. Nach wie vor werden frauendominierte Berufe schlechter bezahlt. Frauen haben oft geringere Karrierechancen und am Ende ihres Lebens eine kleinere Rente als Männer. Gründe genug, nicht nachzulassen, bis endlich eine vollständige Gleichstellung erreicht ist. Ganz nach dem Motto: Gleichberechtigung – nicht gleich, sondern sofort!“

Pressekontakt: Uta Albrecht, Telefon 0175-4747591