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Senat beschließt Arbeitsmarktprogramm für schwerbehinderte Arbeitnehmer

Die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat in ihrer Sitzung am 7. Februar 2018 ein besonderes Arbeitsmarktprogramm zum Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen durch die Förderung der Einstellung und Beschäftigung (vorzugsweise) auf dem bremischen Arbeitsmarkt beschlossen. Es gilt für die Jahre 2018 bis 2021 und hat ein Volumen von 3,2 Millionen EURO. Damit werden Ausbildung und Beschäftigung von schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen gefördert. Dabei genießen besonders benachteiligte Gruppen Vorrang.  

Die Förderung von Ausbildungsplatzangeboten wird durch die Schaffung neuer Ausbildungsplätze im Rahmen der betrieblichen Berufsausbildung in Betrieben und Dienststellen des allgemeinen Arbeitsmarktes ausgeweitet. So sollen pro Jahr 8 neue Ausbildungsplätze gefördert werden. Die Zahl der neuen Arbeitsplätze beträgt 56 pro Jahr. 

Finanziert wird im Rahmen des Programmes ein monatlicher Zuschuss zum Arbeitsentgelt bei der Arbeitsplatzförderung oder zur Ausbildungsvergütung bei der Ausbildungsplatzförderung. 

Auch schon in der Vergangenheit gab es vergleichbare Arbeitsmarktprogramme, die jeweils gute Ergebnisse erzielt hatten, da sich ein hoher Anteil der Teilnehmer auch 6 Monate nach Beendigung der Förderung in Arbeit befand. 

Die Mittel werden vom Amt für Versorgung und Integration (AVIB) aus der Ausgleichsabgabe finanziert. Die Durchführung obliegt der Bundesagentur für Arbeit und den Job Centern. Interessenten können sich daher an die für sie zuständigen Dienststellen (Agentur für Arbeit sowie Job Center Bremen und Bremerhaven) wenden.