Schwieriger Arbeitsmarkt

Zu einem Informationsgespräch sind der 1. Landesvorsitzende des SoVD, Herr Joachim Wittrien, zusammen mit dem Sprecher des Sozialpolitischen Ausschusses, Herrn Henry Spradau, mit der Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen, Frau Susanne Ahlers, zusammengekommen.

Zu Beginn des Gespräches stellte Herr Wittrien kurz den SoVD in seiner Struktur und seinen Aufgaben sowie in seiner geschichtlichen Entwicklung dar. Er verwies auch auf die aktuellen Bestrebungen, Ziele und Anliegen des Verbandes noch stärker in den Stadtgesellschaften Bremen und Bremerhaven zu verdeutlichen. Er erläuterte auch im Überblick die sonstigen Verbindungen des Bundesverbandes, wie Wohnungsgesellschaft Meravis, Lebenshilfe Witten und Berufsbildungswerke Bremen und Stendal. Die Vertreter des SoVD stellten das Sozialpolitische Programm des Verbandes vor, insbes. den Teil über Arbeitsmarktpolitik. Die Teilnehmer tauschten sich über die verschiedenen Bereiche der Ar­beitsmarktpolitik für verschiedene Gruppen am Arbeitsmarkt aus. So wurde die Situation von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt besprochen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass hier weiterhin große Anstrengungen erforderlich sind, um diese Beschäftigungsgruppe nicht weiter ins Hintertreffen geraten zu lassen. Die Beratungen des Themas Arbeit und Beschäftigung im Landesteilhabebeirat beim Bremer Landesbehindertenbeauftragten wurden ebenfalls erörtert. Susanne Ahlers unterstützt, dass der Landesbehindertenbeauftragte an den Treffen zur Bremer Vereinbarung teilnehmen soll. Ferner behandelten die Gesprächspartner die besonderen Maßnahmen für Langzeitarbeitslose in die berufli­che Inte­gration. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Hil­fen für diesen Personenkreis unbedingt erforderlich sind. Sie stimmten überein, dass angesichts einer viel zu hohen Zahl von ca. 13.000 Langzeitarbeitslo­sen im Lande Bremen dringender Handlungsbedarf besteht. Der allgemeine Arbeitsmarkt hat sich nach den derzeitigen Bedingun­gen und Anforderungen als nicht aus­reichend aufnahmefähig für Personen mit mehrfachen Vermitt­lungseinschränkungen er­wiesen. Es ist erforderlich, die aktuell eingeleiteten An­strengungen weiter zu entwickeln, um einen sozialen, kommunalen Arbeitsbereich zu entwi­ckeln. Der SoVD wird sich an der Diskussion zur verstärkten Förderung von Hilfen für diese Gruppen von Benachteiligten am Arbeitsmarkt verstärkt beteiligen. Am Ende des Gesprächs verabredeten die Gesprächsteilnehmer, gegenseitig Informationen auszut­auschen und das Ge­spräch bei passender Gelegenheit fortzusetzen.

Foto von links Joachim Wittrien, Susanne Ahlers, Henry Spradau