Gespräch Seniorenvertretung

Von der Seniorenvertretung waren der Vorsitzende, Dr. Andreas Weichelt, und die stellvertretenden Vorsitzenden, Karin Fricke und Dirk Schmidtmann gekommen. Der SoVD war durch den 1. Landesvorsitzenden, Joachim Wittrien, die Landesgeschäftsführerin, Kathrin Blöhe, und den Sprecher des Sozialpolitischen Ausschusses, Henry Spradau, der für den Landesverband Bremen Delegierter in der Seniorenvertretung ist, vertreten. Der Landesgeschäftsführer vom Landesverband Niedersachsen war in Bremen zu Besuch und gehörte auch der Gesprächsrunde an.

Zu Beginn des Gespräches stellte Herr Wittrien den SoVD auf Landes- und Bundesebene in seiner Struktur und seinen Aufgaben sowie in seiner geschichtlichen Entwicklung dar. Er verwies auch auf die aktuellen Bestrebungen, Ziele und Anliegen des Verbandes noch stärker in den Stadtgesellschaften Bremen und Bremerhaven zu verdeutlichen.

Herr Dr. Weichelt schilderte Entstehungsgeschichte und Entwicklung der Seniorenvertretung. Er erläuterte das Statut und Bestrebungen, eine Überarbeitung und Anpassung an die aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen vorzunehmen. In diesem Zusammenhang sei es erforderlich, u.a. die Zusammensetzung der Delegiertenschaft, die Frage der stärkeren Anpassung an die Ergebnisse der allgemeinen Wahlen und die Berücksichtigung aller gesellschaftlich relevanten Gruppierungen zu überprüfen.

Breiten Raum nahmen in dem Gespräch die Frage der Zusammensetzung der Mitgliedschaft des SoVD und der Vertretung der Gruppe der älteren Menschen durch die Seniorenvertretung ein. Die Teilnehmer stellten eine weitreichende Übereinstimmung der „Zielgruppen“ fest. Daraus ergaben sich vielerlei Anknüpfungspunkte für die Feststellung gleicher Aufgabenbereiche und Interessen. Dazu gehören Fragen der Rentenpolitik, der Existenzsicherung im Alter, der Altersarmut, der Gesundheitsversorgung, der ambulanten und stationären Pflege und anderes mehr. In den seniorenpolitischen Zielsetzungen stellten die Teilnehmer weitreichende Übereinstimmungen fest.

Angesprochen wurde ferner die Mitgliedschaft der Seniorenvertretung und des SoVD in verschiedenen Ausschüssen, Gremien und Organisationen. Auch hier gibt es Anlass zu vielfältigen Überlegungen zu einer Abstimmung und Zusammenarbeit. Die Teilnehmer an dem Gespräch stimmten weiterhin darin überein, dass es durchaus Möglichkeiten für ein gemeinsames Vorgehen oder gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen gibt. Auch sollten die Überlegungen zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements z.B. durch Bewohnerfürsprecher fortgesetzt werden.

Um all dies näher zu erörtern, wurde verabredet, sich im nächsten Jahr erneut zu treffen.