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Der Landesbehindertenbeauftragte zu Besuch

Der 1. Landesvorsit­zende des SoVD Joachim Wit­trien, die Landesgeschäftsführerin Kathrin Blöhe und der Sprecher des Sozialpolitischen Ausschusses Henry Spradau führten ein Informationsgespräch mit dem Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen, Herrn Dr. Joachim Steinbrück. Das Gespräch fand in der SoVD-Landesgeschäftsstelle statt.

Das Gespräch diente der gegenseitigen Information und der Kontaktpflege. So stellte Herr Wittrien den SoVD, seine Aufgaben und Strukturen vor. Er erläuterte insbesondere die vielfältigen Aktivitäten im Jahr des 100jährigen Jubiläums des Verbandes, wie Festveranstaltung im Rathaus, Ausstellung in der unteren Rathaushalle, Vorführung des vom SoVD geförderten Filmes All inclusive, Beteiligung an der Ausstellung „Lieblingsräume“ des Martinsclubs im Universum, Unterstützung von anderen Organisationen, Beteiligung am Lauf zur Venus, und vieles andere mehr.

Herr Dr. Steinbrück schilderte die vielfältigen Aufgaben des Landesbehindertenbeauftragten und seine Einbindung in die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereiche. Dabei kamen auch die Berührungspunkte zwischen seinen Aufgaben und denen des SoVD zur Sprache. So schilderte Herr Dr. Steinbrück die künftige Arbeitsweise des Landesteilhabebeirates (LTHB), in dem der SoVD vertreten ist. Besprochen wurde auch die verstärkte Fortführung der Bemühungen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik für Menschen mit Behinderung, ua durch die Vertretung des LTLB in den Bremer Vereinbarungen, eines Gremiums der Zusammenarbeit aller Akteure der Arbeitsmarktpolitik im Lande Bremen. Ferner wurden gemeinsame interessierende Fragen im Bereich der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung besprochen, so zB die Medizinischen Zentren für Erwachsene mit geistiger oder mehrfacher Behinderung (MZEB), die Behandlung von Menschen mit psychischen Erkranken/Behinderungen sowie die Reform der Ausbildung in den Pflegeberufen.

Herr Dr. Steinbrück schilderte die weiteren Bemühungen des Landesbehindertenbeauftragten zur Beseitigung von Wahlrechtsausschlüssen von Menschen mit Behinderung. Er stellte ferner die Entwicklung im Bereich der Schaffung von barrierefreien Wohnungen und der bremischen Landesbauordnung dar. Am Beispiel des Vorgehens zur Umgestaltung des Wahlforums wurden Möglichkeiten der gegenseitigen Information und Unterstützung erörtert. Diese können sich zB auch in den Fällen ergeben, in denen Landesbehindertenbeauftragter und SoVD gemeinsam in Gremien vertreten sind. Die Gesprächsteilnehmer verabredeten, in derartigen Fällen eine gegenseitige Abstimmung.

Zum Abschluss des intensiven Meinungsaustausches verabredeten die Gesprächsteilnehmer, gegen­seitig Informationen auszut­auschen und das Ge­spräch zu den angesprochenen Themen der Zusammenarbeit alsbald fortzusetzen.