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Demonstration für bezahlbaren Wohnraum

Rund 1500 Bremerinnen und Bremer sind Ende März auf die Straße gegangen, um gegen Wohnungsnot und steigende Mieten zu protestieren. Zur Demonstration unter dem Motto „Die Stadt muss allen gehören“ hatten das Diakonische Werk Bremen, Gewerkschaften sowie das Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen aufgerufen. 

Demonstration für bezahlbaren Wohnraum

Die Veranstalter waren sich einig, dass dem rasanten Anstieg der Mietpreise in Bremen Einhalt geboten werden muss. Nach ihren Recherchen hat sich in den letzten Jahren die Situation auf dem Wohnungsmarkt deutlich verschärft: Heute müsse jeder vierte Haushalt 40 Prozent und mehr des Nettoeinkommens für die Miete aufwenden, viele Studenten fänden keine bezahlbare Bleibe und die Zahl der Sozialwohnungen seien innerhalb der letzten 40 Jahre von 90.000 auf 8.300 zurückgegangen.

Forderung nach Mietpreisbremsen und kommunalem Wohnungsbau

„Die Not, aus angestammten Wohnungen hinausgedrängt zu werden oder durch Mietpreiserhöhungen zu verarmen, kennen auch unsere Mitglieder“, so der 1. Vorsitzende Joachim Wittrien. „Es kann nicht sein, dass Mietpreisexplosionen das soziale Gefüge in Bremen gefährden, nur weil einige Vermieter Kasse machen möchten. Wir benötigen wirksame Mietpreisbremsen und mehr kommunalen Wohnungsbau!“

Gemeinsam gegen Fehlentwicklungen

Aus diesem Grund schlossen sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Landesverbands dem Protestzug vom Hauptbahnhof bis zum Bremer Marktplatz an. „Wir müssen gemeinsam mit anderen Initiativen gegen diese Fehlentwicklung vorgehen“, so Wittrien, „sie gefährdet den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.“ 

 

Info zum Titelfoto 

Anzutreffen im Demonstrationszug waren unter anderem: Landesschatzmeister Thomas Wolter, 1. Vorsitzender des Kreisverbands Bremen Klaus Möhle und Landesvorsitzender Joachim Wittrien (von links).