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Damit Soziale Arbeit sichtbar wird

Auf dem Bremer Marktplatz fand Mitte August eine bundesweit einmalige Veranstaltung, die „Nacht der Sozialen Arbeit“, statt. Ein Organisationsteam, bestehend aus Studierenden der Hochschule Bremen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und anderen zivilgesellschaftlichen Aktiven, hatte ein buntes Programm bis in die späten Abendstunden auf der Bühne und in Pavillons zusammengestellt. Mit Musik-, Theater- und Filmbeiträgen sowie Vorträgen, Workshops und Diskussionen machte das Organisationsteam auf das Thema „Soziale Arbeit“ und auf die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen aufmerksam. Die Veranstaltung zog mehrere hundert Besucherinnen und Besucher an.

Bürgermeister Dr. Carsten Sieling eröffnet die Veranstaltung

Am Nachmittag eröffnete Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling die „Nacht der Sozialen Arbeit“. Sieling bedankte sich bei dem Organisationsteam für die Idee und das Engagement. „Auf diese Weise machen Sie Soziale Arbeit sichtbar“, sagte er. „Ohne Soziale Arbeit wäre die Versorgung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen, Senioren und Kranken sowie von Menschen mit Behinderungen nicht möglich. Soziale Arbeit betrifft uns irgendwann alle und ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.“

Klaus Möhle zählte zu den Rednerinnen und Rednern

Klaus Möhle, Vorsitzender des SoVD-Kreisverbands Bremen und Vorsitzender der Sozialdeputation, ergänzte in seinem Grußwort: „Soziale Arbeit ist ein probates Mittel gegen die Spaltung und den unerträglichen Rechtsruck in unserer Gesellschaft, die sich immer mehr auseinander entwickelt.“ 

Der Landesvorsitzende sieht dringenden Handlungsbedarf

Mehr über die Aktivitäten des SoVD konnten Interessierte am Informationsstand des Landesverbands erfahren. „Es ist an der Zeit, den hohen Wert der Sozialen Arbeit in das Bewusstsein der Bevölkerung, aber auch der Politik zu rücken“, so Joachim Wittrien, 1. Vorsitzender des Landesverbands. „Bessere Bezahlung und ordentliche Arbeitsbedingungen sind ein Muss, damit diese, oft sehr schwere Arbeit getan werden kann. Hier besteht in den Augen des SoVD ein dringender Handlungsbedarf.“ 

 

Bildinfos

Gruppenbild: Am SoVD-Stand trafen sich Edith Wittrien, Klaus Möhle, Dr. Carsten Sieling, Joachim Wittrien und Thomas Wolter (von links).

Bühnenbild: Dr. Carsten Sieling sprach über die aktuelle Situation

Bühnenbild 2: Auch Klaus Möhle, Vorsitzender des SoVD-Kreisverbands Bremen, war ein gefragter Redner.